Frühling 2021 in den Landskronreben
Die ersten wärmeren Tage bewegten viele Winzerinnen und Winzer mit der Arbeit im Rebberg zu beginnen. So wurden die Reben geschnitten. Dabei waren einige vorsichtig und schnitten drei Ruten, eine für den Strecker, eine für die Reserve für den Aufbau vom nächsten Jahr und die dritte als Frostrute, eine Garantie für möglichen Spätfrost.

als biologischen Dünger für die Rebe
Vor dem Binden des Streckers an den Bindedraht und das Zurückschneiden der Frostrute auf zwei Augen, wurde die Anlage in Ordnung gebracht. Abgestorbene Reben wurden entfernt, lose oder abgebrochene Stickel eingeschlagen oder ersetzt.
Gegen Ende März mit den ersten wärmeren Tagen waren in den Landskronreben bereits die meisten Reben gebunden, d.h. der Strecker wurde am Bindedraht befestigt und auf sechs bis acht Augen zurückgeschnitten.

Veränderungen in den Landskronreben
- Peter’s Reben entfernten im Spätherbst einige Reihen der Pinot Gris Reben (gepflanzt 1984), die nach der Frostgefahr durch Jungreben ersetzt werden.

- Patrizia und Claude Tissot haben den Rebbau augegeben. Für die Schmuggler-Reben haben sie eine Nachfolge gefunden.
- Ambros Thüring hat die von Klus 177 (ehemals Domaine Nussbaumer) gepachteten 45 Aren Reben (Riesling-Sylvaner und Pinot noir, gepflanzt 1984) zurückgegeben.